Zweitklassenuntersuchung

Die Zweitklassuntersuchung dient als diagnostisches Mittel, um Lernstörungen frühzeitig und differenziert wahrnehmen zu können. Sie wird als Hilfestellung für eine ganzheitliche Betrachtung des Kindes gesehen.

Es werden Lernvoraussetzungen der Bewegungsentwicklung, der Sinnesfunktion, der Lateralitätsbahnung, sowie der Wissensstand der Kulturtechniken angeschaut.

Die Zweitklassuntersuchung wird am Ende des zweiten Schuljahrs nach den Osterferien durchgeführt. Die Eltern werden an einem Elterabend über den Inhalt und die Zielsetzung der Untersuchung informiert. Sie umfasst einen Zeitaufwand von zwei Zeitstunden für jedes einzelne Kind, zuzüglich der Auswertung und dem anschließen Gespräch mit der Klassenlehrerin. So entsteht ein ganzheitliches Bild von jedem Kind. Das Ergebnis wird den Eltern mitgeteilt.

Erscheinen Fördermaßnahmen sinnvoll, so findet ein Gespräch mit den Eltern, dem Lehrer/ in der Förderlehrerin und der Schulärztin statt und man überlegt welche Hilfestellung pädagogischer als auch therapeutischer Art dem Kind zu Gute kommen kann.