Mittagessen in der OGATA

Hier stellen wir den aktuellen Speiseplan der OGATA zur Verfügung. Wenn Sie mehr über sinnvoll e. V. wissen möchten klicken Sie bitte hier: http://www.sinnvoll-ev.org/

Praktikumsbericht von Elli von der Waldorfschule Krefeld

Hallo, ich bin die Elleonora aus der zehnten Klasse der Freien Waldorfschule in Krefeld. 

Mein knapp vierwöchiges Betriebspraktikum (01.06.15 - 25.06.15) absolviere ich bei Sinnvoll e.V. in der Waldorfschule in Mönchengladbach unter der Leitung von Ria Olsen.

 

Mein Arbeitstag begann um 7:10 Uhr mit der Zugfahrt nach Mönchengladbach. Gegen 17:00 Uhr war ich wieder zu Hause. Später konnte ich mit einer Mitarbeiterin fahren, so dass ich von 7:00 bis 16:00 Uhr unterwegs war. Es gibt eine Frühstückspause, und eine Mittagspause. Zwischendurch mache ich mir Notizen über meine Tätigkeiten und unterstützte auch die Athina, die ein kleines Handycap hat, bei der Formulierung.

 

Zum Arbeitsbeginn ziehe ich eine Schürze und eine Haarkappe an.

In der Küche wurden mir anfangs kleine Tätigkeiten wie Äpfel oder Gemüseschneiden, sauber machen/aufräumen usw. aufgetragen bis ich nach und nach selbstständiger arbeitete, wie zum Beispiel Wareneingangskontrolle und auch eine Bestandsliste zu machen. Inzwischen backe ich auch Muffins und Kuchen.

 

Beeindruckt hat mich der Umgang mit den Lebensmitteln.

Es wird nicht nur darauf geachtet vegetarisch und in 100% biologischer Qualität zu kochen, sondern durch den Kauf biologischer Produkte sollen auch kleine bäuerliche Bio-Betriebe unterstützt werden, wie beispielsweise der Lenssenhof der Fam. Kamphausen, die dadurch gegen Großbetriebe oder industrielle Produktion besser bestehen können. 

 

Bei der Verwendung eines Lebensmittels wird möglichst alles genutzt. Beispielsweise beim Schälen von Möhren kommen die Streifen nicht auf den Kompost, sondern werden zum Beispiel als Bestandteil einer Brühe für die Tomatensoße weiterverarbeitet.

 

Als ich die Aufgabe erhielt Reis auf zwei Behälter zu verteilen, arbeitete ich abschießend mit einem Gummispatel, um alle Reiskörner heraus zu bekommen, da jedes einzelne Korn für uns gewachsen ist und als Dank nicht mit dem Kommentar ,, das bisschen´´ schlussendlich im Abfluss enden sollte. 

 

Es war eine relativ große Umstellung für mich den Tag im Stehen oder Laufen zu verbringen, im Gegensatz zum Schulalltag, wo man die meiste Zeit sitzt.

Weiterhin mussten die vielen Eindrücke, die ich von morgens bis nachmittags wahrnahm erst einmal verarbeitet werden; auch der lange Arbeitsweg war anstrengend.

 

Nachdem ich mich eingelebt und mich an den Arbeitsrhythmus gewöhnt habe, vergeht die Zeit wie im ,,nu´´ .

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